imageWESTBÖHMISCHE BÄDER -
Bäderdreieck und Erzgebirge
  

Westböhmisches Bäderdreieck und Erzgebirge Západoceské Lázne a Krušné hory

(eine der bedeutendsten Regionen des Fremdenverkehrs; sie liegen im westlichsten Teil der Tschechischen Republik in der Nähe der Grenze zur BRD.)

  Marienbad-die singende Fontäne  

Blick auf Klinovec - Keilsberg

Bei den hiesigen Mineralquellen entstanden drei bekannte Kurorte:

Karlsbad / Karlovy Vary/, Marienbad/ Mariánské Láznì/ und Franzensbad /Františkovy Láznì/.
Dazu gesellt sich auch Radonbad Joachimsthal /Jáchymov/

Das Kurwesen kann hier auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Die Heilwirkung des sog. Egerer Wasser /aus dem Bereich des heutigen Bads Františkovy Láznì) war bereits im 12. Jahrhundert bekannt. Der Anfang der Benützung der heißen karlsbader Quellen fällt in die Zeit der Regierung König Karls IV. im 14. Jahrhundert.

Eine rasche bauliche Enffaltung war in den westböhmischen Bädern im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert zu verzeichnen. Damals weilten hier viele berühmte Persönlichkeiten der europäischen Politik, Wissenschaft und Kultur zur Kur.

Im ganzen Bereich der drei Bäder entspringen heute etwa 230 Quellen mit einer vielseitigen Heilwirkung. Das Wasser quillt aus unterirdischen Seen im Gebiet des Berglands Slavkovsky les. Die heißen Quellen (in Karlovy Vary 41 - 72 ° C) kommen aus einer Tiefe von 2 000 und mehr Metern, die kalten (wie in Marianske Lazne) aus Tiefen von kaum 100 m.

Die nordwestböhmische Kurstadt Karlovy Vary - deutsch Karlsbad - liegt langestreckt in dem reizvollen Engtal der Tepl (Tepla) an deren Mündung in die Eger (Ohøe) und ist der bedeutendste tschechische Badeort (Kurgebiet für Fahrzeuge gesperrt).

Karlsbad wurde wahrscheinlich 1348 von Kaiser Karl IV. gegründet, der bei Geschichte einer Hirschjagd die warmen Quellen entdeckt haben soll; doch waren sie nachweislich schon früher bekannt. Bis Anfang des 16. Jh.s wurden die Thermen nur zum Baden, dann auch zur Trinkkur verwendet. Das erste größere Badehaus wurde 1762 erbaut. Karlsbad zählte unter seinen Gästen bedeutende Persönlichkeiten aus aller Welt, viele weilten mehrmals hier (so Goethe in den Jahren 1765-1823 dreizehnmal).

Seinen weit über die Grenzen des Landes hinausreichenden Ruf verdankt Karlsbad den Heilquellen. Insgesamt sind es etwa 60 Quellen, ausgenutzt werden jedoch nur zwölf alkalische Glaubersalzthermen (zusammen eine tägliche Schüttung von über 6 Mio. 1), die sich untereinander nur durch den Wärmegrad (42-73°C) und den davon abhängenden größeren oder geringeren Gehalt an freier Kohlensäure unterscheiden. Die dreizehte Quelle ist natürlich die Becherovka, ein ausgezeichnetes Kräuterliquer.

Die westböhmische Stadt Mariánské Láznì - deutsch Marienbad - liegt südöstlich von Eger (Cheb) in reizvoller Umgebung am Südfuße des Kaiserwaldes (Slavkovsky les) und ist eines der berühmtesten europäischen Heilbäder mit 40 den Karlsbader ähnlichen Quellen jedoch kalt; 9-12°C), meist Glaubersalzsäuerlingen, die besonders gegen Fettleibigkeit sowie Erkrankungen des Magens und Darms, der Galle, Niere und Blase der Haut, der Atemwege sowie der Nerven u.a. wirksam sind. Außeidem sind erdigalkalische Eisenquellen sowie reichhaltige Eisensulfat-Moorlager vorhanden.
Der 5 km nordwestlich von Eger (Cheb) auf der Hochebene zwischen den Ausläufern des Böhmerwaldes, des Fichtelgebirges und des Erzgebir- ges gelegene und von schönen Parkanlagen umgebene Kurort Františkovy Láznì - deutsch Franzensbad - wurde 1793 unter Kaiser Franz I. gegründet. Ein erstes Kurhaus wurde hier 1828 erbaut. Die 24 zum Trinken und Baden verwendeten Mineralquellen (alkalische Glaubersalzsäuerlinge Eisensäuerlinge, Schwefel- und Stahlquellen; 10,1-1 2,5°C), Eisenmineralmoorbäder, Kohlensäurebäder und radioaktiven Gasbäder sind besonders gegen Frauen- und Herzleiden, Rheuma und Blutarmut wirksam. Die Heilquellen von Franzensbad waren bereits im 12. Jh. bekannt ('Egerer Wasser'). Im 18. Jh. wurde das Wasser überall in die österreichischungarische Monarchie versandt. Auch heute noch ist der Tafelwasserversand bedeutend.

Ausgedehnte Wälder mit einer Reihe von Naturschutzgebieten (Torfmoore) sind im anliegenden geschützten Landschaftsgebiet Slavkovsky les (der höchste Berg ist hier der Lesny, 983 m).

An der Grenze zur BRD zieht sich der Kamm des Erzgebirges mit dem höchsten Berg Klinovec (1 244 m) hin, auf seinem Gipfel stehen eine Gebirgsbaude und ein Aussichtsturm; an seinen Hängen eine Reihe von Skilifts und Sessellifte.

Am Fuß des Berqes liegt die ehemalige Bergstadt Joachimsthal /Jáchymov /(Silber, Uran). Die Erzlager sind bereits erschöpft, heute ist hier eine Kurstadt, die radioaktive Quellen zu Heilzwecken benützt.

Die Region kann sich auch vieler historischer Denkwürdigkeiten rühmen die Städte Cheb und Loket sind Denkmalschutzreservationen zu den beliebten Ausflugszielen gehören das Schloß Kynžvart und das Kloster in Teplá. Stellenweise findet man auch erhaltene Bauten der Volksarchitektur (Fachwerkhäuser). Schöne Erholungsgebiete entstanden an den Stauseen Skalka und Jesenice.

Auch hier bieten wir Ihnen gute Unterbringung in ausgesuchten Hotels und Pensionen, mit umfangreichem Programm- und Ausflugsangebot, aber auch Kuraufenthalte.
Für Sportler sind Skiaufenthalte im Erzgebirge vorbereitet.

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Programmbeispiele für Gruppenfahrten

Hier zeigen wir Ihnen nur einige Beispiele für Ihre Orientierung, die Vorschläge entsprechen unserer Erfahrung nach, den meisten Wünschen. Natürlich werden die Programme /auch Spezialprogramme/ nach Ihrem Wunsch zusammengestaltet, sowie nach der Art Ihrer Gruppe. Es ist kein Muß für Sie, die Ausflüge so zu machen, wie hier angeführt sind, es bestehen auch verschiedene Kombinationen. Sie können sich bei vielen Reisen entscheiden, ob Sie den Reiseleiter brauchen oder nicht, die Ausflüge können sie auch mit Ihrem eigenem Bus oder Minibus machen. Wir helfen Ihnen dabei mit Rat und Tat - z.B. mit Reservierungen und Kartenmaterial. Die Preise für die Busfahrt sind natürlich von der Abfahrtsort abhängig. Zu jedem Aufenthaltsort geben wir Ihnen allerdings die konkreten Preise bekannt. Allerdings einige Programme sind nur an bestimmten Wochentagen, bzw. in der bestimmten Jahreszeit möglich, einige müßen relativ früh im voraus reserviert werden. Wir beraten Sie gerne.

1.Tag: Anreise, Begrüßung vor Ort, Hilfe mit der ersten Orientierung, Programminformationen
Programmvorschläge :
Ausflug Karlsbad
/Busfahrt, RL, Rundgang durch die Kolonnade, Möglichkeit die bekannte Liquerfabrik Becherovka zu besuchen oder eine Porzellanfabrik, kurze Wanderung um Karlsbad möglich/
Ausflug Erzgebirge
/Busfahrt, RL, Besuch des Eisenerzberwerkes, Besuch der Kurstadt Joachimthal, ev. mit Sessellift zum Klinovec - 1244 m, kurze Wanderung/
Ausflug Marienbad mit Kloster Tepla
/Busfahrt, RL, Spaziergang Marienbad, Besuch des Kloster Tepla oder des Moorgebietes Kladska, an der Rückreise kurzer Halt in Bad Königswarth/
Ausflug Cheb-Eger, Franzensbad und Naturlehrpfad SOOS
/Busfahrt, RL, Spaziergang in Eger, Franzensbad und Naturlehrfad SOOS - Moorgebiet/
Brauereibesichtigung
/ Busfahrt, Besuch einer Brauerei mit Führung und Verkostung/
Verschiedene Wanderungen
/ev. Busfahrt, ev. RL, z.B. im Erzgebirge./
Im Winter Ski- und Snowboardschule mit Sportartikelverleih möglich, Skiareal Bozi Dar

BILDERGALERIE:

Karlsbad-Blick auf die Stadt

Karlsbad-Kollonade

Karlsbad

Karlsbad

Karlsbad

Karlsbad-Kollonade

Karlsbad-Musiker auf der Kollonade

Ein Maler in Karlsbad

Karlsbad-Trinkkur

Karlsbad- eine Quelle

Karlsbad - Sprudel

die berühmte dreizehnte Quelle von Karlsbad - Becherovka Liquer

Burg Loket

Burg Loket

Burg Loket

Erzgebirge

Erzgebirge

Erzgebirge

Erzgebirge

Erzgebirge

Erzgebirge

Erzgebirge-Keilsberg

Joachimsthal

Heilbad im Joachimsthal

Cheb-Eger

Eger-Stadttheater

Eger-Heiliger Nikolaus

Eger-Maria Loretto

Lehrpfad SOOS

SOOS

SOOS

Burg Becov

Franzensbad

Franzensbad

Franzensbad

Franzensbad

Burg Seeberg

Königswarth-Kynzvart

Marienbad-singende Fontäne

Marienbad-Kollonade

Marienbad-Park

Marienbad-Kurprozedure

Spas in Western Bohemia



around the local mineral springs there were founded three well-known spa towns

– Karlsbad (Karlovy Vary),  Marienbad (Marianské Lázně), Francis Spa (Františkovy Lázně), once serving an aristocratic clientele which was drawn from all over the world.

The history of Czech spas goes back to the 12th  century. The  large number of different mineral springs led to the development of health resorts and spas. The beginning of using so called Carlsbad springs dates back to the reign of Charles IV in the 14th century.

In the region of these three spatowns there are about 230 springs with many-sided curative effects. The largest best known of the Czech spa towns is Carlsbad (Karlovy Vary). Its town district lies in the pictoresgue valley of the little River Teplá. The town itself stretches, surrounded by forest-clad hills. The industrial, comercial and residentaial parts lie in the valley of the River Ohře. The founding legend of the spa towns describes how its waters came to the notice of Emperor Charles IV when hunting in 1348.

 

The West Bohemian spa Marienbad (Mariánské Lázně) lies SE from Cheb, on the southern edge of the Slavkovský les /forest/. The spa has some 40 cold mineral springs of a temperature between 9 – 12°C, all used for drinking cures and baths. About 5 km N of Cheb there is a spa town called Fracis Spa (Františkovy Lázně ). It was founded in 1793 and derives

its name from Francis I.

Along the frontier with Germany lie Krušné hory (the Ore Mountains) with their highest mountain Klínovec (1244 m). On the top of the mountain there is a chalet and a lookout tower. On the slopes there is a range of ski lifts and chair lifts. At the foot of the highest part of the Ore Mountains there is lying the one-time mining town Jáchymov, now a spa, the first radio active spa in the world.  

The towns of Cheb and Loket are Historic Town Reserves. The castle Kynžvart and the monastery Teplá rank among the most favourite destinations.

You can visit the world famous Moser Glass and Porcelain Works and the distillery producing the Becherovka herb liquer.


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